Vorbereitung beim Warenimport in die Schweiz

Import in die Schweiz

Für Unternehmen in der Schweiz ist der Blick nach Europa wie der Blick von einer Insel ins Meer. Während die Warenströme in Europa selber reibungslos und auch zu großen Teilen zollfrei fließen, ist der Import von Waren in die Schweiz mit wenn auch lösbaren Hindernissen verbunden. Diese zu Umschiffen, ist nicht schwer, wenn sie wissen, wie es funktioniert.

Zunächst gibt es verschiedene Wege, die Waren in die Schweiz zu importieren. Dies kann beispielsweise mit einem Postdienstleister oder einem eigenen Wagen oder auch Lastwagen geschehen. Im Falle einer gewöhnlichen Postsendung bietet sich schon ein erstes Schlupfloch. So wird die Importsteuer nur dann erhoben, wenn diese über fünf Franken liegt, darunter ist der Warenaustausch ohne Zoll belegt. Aufpassen müssen die Unternehmen dabei, welchen Dienstleister sie beauftragen. Diese verlangen teils erheblich unterschiedliche Gebühren für die Verzollung. Allein das Vorlegen des Frachtbriefs lassen sie sich schon mit mehreren Franken bezahlen. Hier lohnt es sich, die Angebote zu vergleichen.

Wird der Import der verschiedenen Waren mit eigenen Fahrzeugen durchgeführt, gibt es andere Maßstäbe. Hier sind zunächst die Privatleute im Vorteil, denn sie dürfen über eine Zollfreigrenze verfügen. Bis zu 300 Franken pro Tag sind grundsätzlich zollfrei, bestimmte Gruppen, hier sind vor allem Fleisch- und Milchwaren gemeint, unterliegen jedoch anderen Grenzen. Für ein Unternehmen in der Schweiz gibt es diesen Luxus nicht. Diese müssen vom ersten Franken an den Zoll entrichten. Wichtig ist vor allem, die Einfuhr möglichst frühzeitig anzumelden, am besten auf elektronischem Weg. Dann können die Fahrzeuge fast ohne Zeitverlust die Grenze passieren.

Insgesamt müssen sich Unternehmen gut vorbereiten, wenn sie Waren in die Schweiz importieren wollen und müssen. Je genauer sie Preise von Dienstleistern vergleichen oder die je vorzeitiger Importe angemeldet werden können, desto einfacher ist der Prozess.